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A |
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|---|---|
| Abschlag |
(engl. Tee) Als Abschlag bezeichnet man die Stelle am Anfang eines jeden Loches, von der aus der erste Schlag ausgeführt wird. Der Abschlagbereich liegt innerhalb zweier Schlägerlängen hinter den Abschlagmarkierungen. Nur in diesem Bereich darf / muss der Ball aufgeteet werden. Der Spieler selbst kann außerhalb stehen. Im Allgemeinen schlagen Männer von den gelben bzw. weißen (bei Turnieren) Markierungen ab, Damen und Jugendliche von den roten bzw. schwarzen (bei Turnieren) Markierungen, die sich am Abschlag befinden. Nur beim Abschlag darf der Ball auf ein Tee aufgelegt werden. Als Abschlag wird auch der erste Schlag vom Abschlag bezeichnet. |
| Albatros | Ein Ergebnis, bei dem ein Loch mit drei Schlägen unter Par gespielt wurde (z.B. Par 5 mit dem zweiten Schlag!) |
| all square | Der Spielstand der Gegner ist gleich (beim Lochspiel). |
| ansprechen |
des Balles heißt: Der Spieler hat seinen Stand eingenommen und konzentriert sich nun auf den Schlag. In dieser Zeit sollte absolute Ruhe herrschen. |
| approach | Annäherungsschlag zum Loch. |
| As |
(engl.: hole in one; dt. Loch in einem) Ein As ist jener seltene Schlag, der den Ball vom Abschlag direkt ins Loch befördert, also das Beenden einer Spielbahn mit nur einem Schlag. Ein As ist allerdings nur bedingt ein freudiger Zufall. Denn: Traditionell ist der glückliche Spieler, der ein As spielt, dazu verpflichtet, jeden Spieler, der sich zum Zeitpunkt des Asses auf dem Platz befindet, im Clubhaus auf einen Drink einzuladen. |
| aufteen | Den Ball auf das Tee legen. |
| Aus |
(engl.: out of bounds) Mit Aus bezeichnet man eine Fläche, auf der nicht gespielt werden darf. Gekennzeichnet wird diese durch weiße Pfosten oder Zäune. Dabei gilt ein Ball erst dann als "aus", wenn er zur Gänze im Aus liegt. Ein Spieler darf im Aus stehen, um einen nicht im Aus liegenden Ball zu schlagen. |
| Ausrüstung | Alles, was vom oder für den Spieler getragen oder mitgeführt wird. Laut Regeln gehört der im Spiel befindliche Ball und ein kleiner Gegenstand zum Markieren der Lage des Balles übrigens nicht zur Ausrüstung, sondern zum Spiel. |
| Backspin | (engl.; dt. Rückwärtsdrall)Beim Schlagen des Balles entsteht durch das Auftreffen des schrägen Schlägerblattes der sogenannte Backspin, durch den der Ball in der Luft besonders ruhig fliegt und bei der Landung etwas abbremst. Wird absichtlich mit extremen Backspin geschlagen (vor allem bei Annäherungsschlägen) kann es sogar vorkommen, dass der Ball durch den starken Rückwärtsdrall ein Stück zurückrollt. |
| Backswing | (engl.; dt. Rückschwung) Als Backswing bezeichnet man den Rückschwung eines Schlages. |
| Bag | (engl.) Tasche zum Aufbewahren und Transport der Golfschläger und sonstiger Ausrüstung. |
| Bag Tag | Plastikschild des Heimatclubs, das an der Golftasche befestigt wird. |
| Balata | Ein kautschukähnliches Naturprodukt, das auch synthetisch erzeugt wird und aus dem die Außenhaut hochwertiger Golfbälle besteht. |
| Ballsammler | Kann am ersten Abschlag stehen und dient dazu, die Reihenfolge der Abschlagenden festzuhalten. Jede Partie, die losspielt, nimmt ihren Ball von unten weg. Meist spiralförmig. |
| Besserlegen | Bei schlechten Platzbedingungen kann die Spielleitung Besserlegen des Balles erlauben. |
| Bestball | Wettspiel, in dem gegen das beste Score der Mitspieler gespielt wird. |
| Birdie | (engl.; dt. Vögelchen) Man spielt einen Schlag unter Par, das heißt man benötigt beispielsweise für ein Par 4 nur drei Schläge. |
| Birdiebuch | Übersicht aller Spielbahnen mit genauen Entfernungsangaben zum Green oder Loch. Pros nutzen bei den Turnieren ein spezielles Yardage Book. |
| Blind Hole | Ein Loch, bei dem man den Ball vom Abschlag oder Fairway aus schlagen muss, ohne dass man sieht, wo der Ball auftrifft bzw. wenn man das Grün beim Annäherungsschlag nicht einsehen kann. |
| Boden in Ausbesserung | Auch: g.u.r. engl.: ground under repair. Ist der Teil des Platzes (inkl. abgeschnittenes Gras und andere Materialien die zur Beseitigung bestimmt sind), der als solcher gekennzeichnet ist (blaue Stäbe oder blaue [Farb-] Markierungen). Es kann straflos Erleichterung in Anspruch genommen werden. |
| Bogey | Ein Schlag über Par. Zwei Schläge über Par werden Double Bogey, drei Schläge über Par Triple Bogey genannt. |
| Brassie | Bezeichnung für das Holz 3. |
| Break | Abweichung der geraden Puttlinie durch Bodenwellen auf dem Grün zwischen der Lage des Balles und dem Loch. |
| Brutto | Ergebnis eines Spiels nach effektiver Schlagzahl. Spielergebnis ohne Abzug der Vorgabe. |
| Buggy | Fahrzeug, um Golfer und ihre Ausrüstung über den Golfplatz zu befördern. |
| Bunker | Sind meist künstlich angelegte und mit Sand gefüllte Vertiefungen auf dem Weg zum Loch. Die Bunker schützen das Grün vor dem Angriff des Spielers. Im Bunker darf der Schläger nicht aufgesetzt werden. |
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|---|---|
| Caddie | Er trägt die Golftasche und sollte bei der Auswahl der Schläger behilflich sein können. |
| Caddy | (engl.; dt. Teekännchen) Der Caddy ist diejenige Person, die dem Spieler unter anderem die Golftasche trägt. Gute Caddies haben jedoch noch weitaus bedeutendere Aufgaben: Sie helfen u.a. bei der richtigen Wahl der Schläger, geben dem Spieler Tipps bezüglich der Puttlinie und schreiben den Score auf. Die Caddies der professionellen Tour-Golfer bekommen ein anteiliges Honorar; verdient der Pro gut, verdient auch sein Caddy gut. Als Caddy bezeichnet man auch Wägen, auf denen das Bag (Golftasche) befestigt wird. Diese Caddies nehmen einem somit ebenfalls das Tragen der Tasche ab. Es gibt Caddies, die man ziehen muss und Caddies, die einen Motor haben und mit einer Batterie oder mit Benzin fahren. |
| Carry | Als Carry bezeichnet man die Entfernung, die der Ball nach dem Schlag in der Luft bis zum Auftreffen am Boden zurücklegt, also die reine Flugdistanz. |
| Chip | Ein kurzer Annäherungsschlag aufs Green bzw. ans Loch / zur Fahne. Beim Chip rollt der Ball - im Gegensatz zum Pitch - den größten Teil der zurückgelegten Distanz. |
| Chippen | Flacher Annäherungsschlag aus unmittelbarer Nähe des Grüns zur Fahne. |
| Clubhaus | Gasthaus, auch vielfach mit den auf dem Platz befindlichen sanitären Anlagen. Siehe auch 19. Loch. |
| Clubhead | (engl.) Bezeichnung für den Schlägerkopf. |
| Clubmeister | Sieger der jährlich auszuspielenden Clubmeisterschaften im September mit dem besten Brutto. |
| Clubs | (engl.; dt. Knüppel) Bezeichnung für Golfschläger. |
| Clinic | Gruppen-Golftraining mit Golf-Professional. |
| Congu-System | dient zur Berechnung der Vorgaben ab 36 und weniger |
| Course | Bezeichnung des Golfplatzes. |
| Cut | Qualifikation für die Schlussrunden eines Zählspiels. Oder Bezeichnung für einen angeschnittenen Ball, dessen Flugbahn von links nach rechts verläuft. |
| dead | einen Ball tot legen heißt, ihn so nahe zur Fahne zu spielen, dass er beim nächsten Schlag ohne Schwierigkeiten eingelocht werden kann. |
| DGLV | Deutscher Golflehrer Verband e. V. - heute die PGA of Germany |
| DGV | Deutscher Golf Verband e. V. |
| Dormie | Ein Begriff beim Lochspiel. Ein Spieler ist "dormie", wenn er soviel Löcher auf liegt, wie noch zu spielen sind. |
| Dogleg | (engl.) Hundebein - ein Fairway, das einen Knick nach rechts oder links macht. |
| Droppen | Nach den Golfregeln das Fallenlassen des Balles in Schulterhöhe mit ausgestrecktem Arm / in Schulterhöhe, z. B. bei unspielbarem Ball (in diesem Fall mit Strafschlag) |
| Dimples | Die runden Vertiefungen in der Schale des Balles. Anzahl, Form und Anordnung sind entscheidend für die Flugeigenschaften. Spitzenbälle werden mit mehr als 400 Dimples auf der Oberfläche ausgestattet. |
| Divot | Das beim Schlag herausgeschlagene Rasenstück, das wieder an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden muss. |
| Double Bogey | Bezeichnung für ein Ergebnis, bei dem ein Loch mit zwei Schlägen über Par gespielt wurde. |
| down | Die Anzahl von Löchern, die ein Spieler beim Lochspiel hinter seinem Gegner ist. |
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draw |
ist ein Schlag, bei dem der Ball im Flug leicht von rechts nach links abdreht. |
| Drive | ist der erste, lange Schlag vom Abschlag auch Treibschlag genannt. |
| driven | Schlagen des Balles auf große Entfernungen. |
| Driver | Bezeichnung für das Holz 1, das vorwiegend beim Abschlag benutzt wird. Der Driver hat den längsten Schaft und den steilsten Neigungswinkel am Schlägerkopf, womit niedrige Flugbahnen und damit die längsten Schlagweiten erreicht werden. Durchschnittspieler schlagen bis 200 Meter, Weltklassespieler bis etwa 300 Meter. |
| Eagle | Ein Ergebnis, bei dem ein Loch mit zwei Schlägen unter Par gespielt wurde. |
| Ehre | Das Recht, als erster Spieler abzuschlagen. Beim ersten Abschlag steht dies dem Spieler mit dem niedrigsten Handicap zu, in der Folge jenem, der am vorangegangenen Loch die wenigsten Schläge hatte. |
| Eisen | Schläger, die früher grundsätzlich einen Schlägerkopf aus Eisen hatten, während heute auch andere Metalle und Legierungen verarbeitet werden. Die meisten Golfer verwenden die Eisen 3 bis 9 sowie die für das kurze Spiel vorgesehenen Wedges. Die Eisen 1 und 2 sind aufgrund der Schaftlänge schwieriger zu spielen. Schläger mit Metallkopf für Schläge von 20 bis 180 Meter. Da nur maximal 14 Schläger mitgeführt werden dürfen, hat ein Spieler durchschnittlich 9 Eisen dabei. Eisen lang sind 1 - 4, mittlere 5 -7 und kurze 8 und 9. |
| EGA | Europäischer Golfverband |
| Extra Holes | Zusätzliche Löcher, die nach Beendigung eines Wettspiels zur Ermittlung des Siegers gespielt werden, wenn zwei oder mehrere Spieler das gleiche Ergebnis erzielt haben. |
| Etikette | ist das korrekte sportliche Verhalten auf dem Platz und gegenüber seinen Mitspielern auf dem Platz. Beispiele: Sicherheit und gegenseitige Rücksichtnahme, Divots zurücklegen, ausbessern der Pitchmarken, Bunker harken, langsames Spiel vermeiden, Vorrecht und Schonung des Platzes. |
| Fade | Ein gewollter Schlag, bei dem der Ball zunächst leicht nach links startet und dann rechts abschwenkt. |
| Fahne | Auch: Flaggenstock oder Pin. Kennzeichnung des Lochs auf dem Grün. Die Länge beträgt im Regelfall etwa zwei Meter, am oberen Ende befindet sich ein Wimpel aus farbigem Stoff. |
| Fairway | (engl.; dt. Spielbahn) Die geschnittene Grasfläche zwischen Abschlag und Green. Meist 9 oder 18 Spielbahnen pro Golfplatz. |
| Fett | Ein fett (zu tief) getroffener Ball nimmt zuviel Boden mit und erreicht deswegen nicht die gewünschte Weite. |
| Flex | Die Bezeichnung für die Längssteifigkeit des Schlägerschaftes. Die "weichsten" Schäfte tragen die Bezeichnung "L" (Ladies), danach folgen "A" (Allround), "R" (Regular), "S" (Stiff) und die steifsten, die mit "X" (Extra stiff) gekennzeichnet sind. |
| Flight | 1. Wettspielgruppe aus mehreren (höchstens vier) Spielern. 2. Die Flugbahn des Balles. |
| fluff | Witzige Bezeichnung für einen Fehlschlag. |
| Fore ! | (engl.; dt. Achtung) Warnruf, der immer dann möglichst laut zu rufen ist, wenn ein geschlagener Ball einen anderen Spieler gefährden könnte. Dieser weltweit gültige Ruf hat seine Wurzeln angeblich im militärischen Bereich. Bereits im 16. Jahrhundert sollen englische Soldaten mit dem Ruf "beware before" einander vor Gefahren gewarnt haben. |
| Fore Caddie | ist ein Caddie, der vorausgeschickt wird, um zu signalisieren, dass die Spielbahn frei ist, oder auch, um den Flug des Balles zu beobachten. |
| Girlie | Im deutschsprachigen Raum verwendeter umgangssprachlicher Ausdruck für einen missglückten Abschlag eines männlichen Spielers, wobei der Ball nicht einmal über die Abschlaglinie des kürzesten Damen-Abschlages fliegt. Wird auch als "Lady" bezeichnet. Üblicherweise lädt der Spieler, der das "Girlie" gespielt hat, die Mitspieler seines Flights nach der Runde auf ein Getränk im Clubhaus ein. |
| Golfball |
Es gibt 2-, 3- und Mehrschalenbälle:
Dem Durchschnittsgolfer mit mittlerem bis höherem HCP sei der 2-Teile-Ball mit Surlyn-Schale empfohlen (ist haltbarer und bringt mehr Weite). Von der Kompression her bevorzugen Spieler mit niedrigem HCP 100-er und mit höherem HCP 90-er Bälle. |
| Golfcart | ist das gegen eine Gebühr zu nutzende Golfauto (in der Regel Elektrocarts) |
| Golf - Etikette | Regeln für das Spiel auf dem Golfplatz, für Kleidung und Verhaltensweisen. |
| Golfschuhe | haben in der Sohle kleine Metallspikes, um einen besseren Stand während des Schlages zu gewährleisten (heute nicht mehr auf allen Plätzen zugelassen, deshalb setzen sich Schuhe mit Softspikes immer mehr durch). |
| Golfstunde | Eine Unterrichtsstunde = 30 Minuten |
| Grand Slam | Der Gewinn der vier Majors, der wichtigsten Turniere der Golfprofessionals, in einem Jahr. |
| Greenfee | Gebühr für die Benutzung eines Golfplatzes bzw. einer Driving Range. |
| Greenkeeper | Der besonders ausgebildete Platzwart, der für die Pflege des Golfplatzes verantwortlich ist. |
| Green | (engl.; dt. Grün) sind die sensibelsten Flächen auf dem Golfplatz, zum Putten besonders hergerichtet (besonders kurz gemäht, gesonderter Aufbau). Pitchmarken und Spikespuren ausbessern, mit Locheinsatz und Lochfahne pfleglich umgehen. |
| Greenfee / Rangefee | Benutzungsgebühr für den Golfplatz bzw. die Driving - Range |
| Griff | ist vielleicht mit das wichtigste Element des Golfschwungs, da er den Kontakt vom Spieler zum Schläger herstellt. Der Griff kann oftmals über Erfolg und Misserfolg eines Schlages bestimmen. Es gibt zwei Hauptarten (siehe Overlapping und Interlocking ). |
| Griffdruck | sollte ungefähr den Aufwand erbringen, als wollte man eine Türklinke herunterdrücken. Ein zu fester Griff führt zur Versteifung. |
| Groovers | sind die Rillen im Schlägerblatt. Sie dienen hauptsächlich dazu, das Gras beim Treffmoment zu brechen und den Ballflug zu stabilisieren. |
| Hacker | In den deutschsprachigen Ländern gängige Bezeichnung für einen schlechten Golfspieler (Er hackt mehr im Rasen, als das er den Ball trifft). |
| Halbiert | Bezeichnung für ein Loch, das von zwei Spielern (oder zwei Parteien) in einem Lochspiel unentschieden gespielt wurde. |
| Handicap |
Ergibt sich aus der Anzahl der benötigten Schläge pro 18 Loch, abzgl. dem Platzstandard oder auch Anzahl Schläge, die man schlechter ist als Platzvorgabe (beginnt mit 36; gute Spieler haben um die 20; sehr gute unter 10; Pros haben meist 0 oder weniger). |
| Handschuh | Der Golfhandschuh wird in der Regel (Rechtshänder) an der linken Hand getragen, da sie den direkten Kontakt zum Schläger hat und besonders griffig sein muss. |
| Hemmnisse | sind bewegliche Naturstoffe wie z.B. Steine, Blätter, Zweige die straflos beseitigt werden dürfen; sind bewegliche Hemmnisse (künstliche Gegenstände) wie z.B. Flaschen, Zigarettenschachteln, die ebenfalls straflos beseitigt werden dürfen; sind unbewegliche Hemmnisse (mit dem Boden fest verbundene Gegenstände) wie z.B. Gebäude. Liegt der Ball unbespielbar in der Nähe dieser Hemmnisse, darf er ohne Strafschlag gedroppt werden. |
| Hindernisse | sind Bunker und Wasser |
| High-Handicapper | Spieler mit hohem Handicap (ab höheren 20er-Handicaps). |
| Hole | 1. Ein Spielplan vom Abschlag bis zum Grün. 2. Das in jedem Grün eingeschnittene Loch von 10,7 cm Durchmesser. |
| Hole-in-One | Englische Bezeichnung für ein As |
| Hölzer | sind Schläger mit großen abgerundeten Köpfen. Sie sind für die weiten Schläge geeignet. Schlägerköpfe sind heute nicht nur aus Holz, sondern z.B. auch aus Metall und Titan. |
| Hook | Ein Schlag, bei dem der Ball von einem Rechtshänder geschlagen zunächst geradeaus startet und dann eine bogenförmige Flugbahn nach links beschreibt. Bei einem Linkshänder gilt das Gegenteil. |
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|---|---|
| Iron | (engl.) Bezeichnung für Eisenschläger |
| in | Auch: back nine. Die zweiten neun Löcher eines 18-Loch-Platzes. Die Bezeichnung stammt von den früheren Kursen, wo man zuerst vom Clubhaus weg - und dann wieder zurück spielte. |
| interlocking | Bezeichnung für die Griffart, die sich für Spieler mit kurzen Fingern empfiehlt. Siehe auch overlapping. |
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|---|---|
| leider keine Einträge |
| Kanonenstart | Auf ein vereinbartes Zeichen, Sirene, Gewehrschuß o. ä., starten alle Spieler gleichzeitig von unterschiedlichen Tees. In Turnieren sollten alle Abschläge gleichmäßig besetzt sein, um einen harmonischen Spielverlauf zu gewährleisten. |
| Kompression | Die Maßzahl für jenen Druck, durch den der Ball im Test mit einem Standardgewicht deformiert wird, bezeichnet die Ballhärte. Ein Ball mit C (=Compression) 100 ist härter als ein solcher mit 80 oder 90. |
| Kurzes Spiel | Die Annäherungsschläge (Pitch und Chip) zum Grün sowie das Putten. |
| Lady | siehe "Girlie" |
| Lage | ist die Position des Balles nach jedem Schlag. |
| Langes Spiel | Das auf möglichst große Weiten ausgerichtete Spiel auf dem Fairway mit Hölzern oder Eisen. |
| Langsames Spiel | Im Regeldeutsch heißt dieses Vergehen "unangemessene Verzögerung", Regel 6.7. Es gibt nichts Schlimmeres, als ständig auf andere warten zu müssen - für alle Golfer! Ihr Spiel wird unterbrochen und Sie müssen immer wieder Ihren Spielrhythmus finden. |
| Lausward | Auf der Lausward am Rhein in Düsseldorf war der erste öffentliche Golfplatz Deutschlands. |
| Lie | 1. Die Stelle, an der nach dem Schlag der Ball zur Ruhe kommt (Lage). 2. Der Winkel zwischen Schlägerschaft und -sohle. Er ist wichtig für den Eintreffwinkel des Schlägers zum Ball. Beim Schlägerkauf sollte deshalb auf jeden Fall der Golflehrer zu Rate gezogen werden -> Personal Club Fitting |
| Links | (engl.) Verbindung zwischen Land und Meer. Links Courses wie der Old Course in St. Andrews liegen zumeist in Dünen und sie sind Wind und Wetter extrem ausgesetzt und stellen hohe Anforderungen an die Spieler. Die Besonderheit eines klassischen Links - Platzes liegt darin, dass das neunte Loch am weitesten vom Klubhaus entfernt ist. Zu diesem Loch spielt man hinaus (out) und von dort wieder herein (in). |
| Lob | Hoher, sehr kurzer Schlag auf das Grün. |
| Loch | nennt man einen etwa tassengroßen (10,8 cm) Zielpunkt auf dem Golfplatz. Es sollte eine Mindesttiefe von 10 cm haben und der Locheinsatz muss mindestens 2,5 cm unter der oberen Lochkante sitzen. Eine Fahne (Pin) zeigt den Standort an. Loch ist aber auch die Bezeichnung für den gesamten Landstreifen zwischen Tee und Grün (inkl. Fairway, Rough, Bunker u.a. Hindernisse). |
| Loch-Index | ist die Bezeichnung für den Schwierigkeitsgrad der Löcher und wird durch eine Extrazahl von 1 - 18 auf der Scorekarte jedem Loch zugeordnet. Wichtig für die Bestimmung der jeweiligen Vorgabe des Spielers an den Löchern. Regel: Ungerade Vorgaben auf den ersten neun und gerade Vorgaben auf den letzten neun Löchern. |
| Lochlänge | Distanz zwischen Tee (Messpunkt) und Grün (-mitte). |
| Lochspiel | Auch: Match Play. Bei dieser Spielform wird nicht die Zahl der Schläge für alle Löcher zusammengezählt, sondern es wird "um jedes Loch" gespielt. Das Loch gewinnt der Spieler, der seinen Ball unter Beachtung seiner Vorgabe mit der geringeren Anzahl der Schläge eingelocht hat. Das Spiel ist dann zu Ende, wenn eine Partei mehr Löcher gewonnen hat als noch zu spielen sind. Bezeichnungen beim Lochspiel: auf / up (gewonnen), down (zurück) all square oder even (Gleichstand). |
| Loft | Der Winkel zwischen der Sohle des Schlägerkopfes und dem Schlägerblatt. Die Schrägstellung der Schlagfläche hat Auswirkungen auf die Länge der Flugbahn des Balles (das für größere Weiten verwendete Eisen 3 hat weniger Loft als etwa ein Eisen 9). Die Winkel bei Golfschlägern liegen zwischen 7,5° (Holz 1) und 64° (Lob - Wedge). |
| Longest Drive | Bei Klubturnieren auf einem bestimmten Loch ausgeschriebener Sonderpreis für den weitesten, auf dem Fairway plazierten Abschlag. |
| Longhitter | Spieler mit besonders langen Schlägen. |
| LPGA | Ladies Professional Golfers Association, Verband der amerikanischen Proetten. |
| Luftschlag | Unangenehme Sache! Ein Schlag, bei dem der Ball zwar nicht getroffen wurde, der laut Regel jedoch trotzdem zählt, weil es sich um einen konkret vorgenommenen Schlagversuch handelt. |
| Manager | Golfmanager ist ein recht junger Berufszweig in Deutschland. Er wird in erster Linie auf kommerziellen Anlagen, aber auch zunehmend in privaten Clubs als Betriebsleiter eingesetzt. |
| Majors Die | vier wichtigsten Turniere der Welt: das US Masters (das immer in Augusta ausgetragen wird), die US Open, die British Open (die grundsätzlich auf Links-Plätzen gespielt werden) und die US - PGA - Championship. |
| Marker | (engl.) Auch: Scorer oder Zähler. Ein Mitspieler, der die Anzahl der Schläge des Kontrahenten zählt. Siehe auch Teemarker: Markierung, zwischen denen auf dem Abschlag gespielt werden muss |
| Markierung | 1. Die Abschlagspunkte jedes Loches werden mit Markierungen festgelegt. 2. Bevor der Ball auf dem Grün aufgenommen wird, muss seine Position markiert werden. Die Art und Weise der Markierung sollte gleichmäßig erfolgen, z. B. immer hinter dem Ball. |
| Marshal | Ordnungshüter, der dafür sorgt, dass die auf dem Platz befindlichen Spieler die Etikette einhalten und der Spielfluss nicht verzögert wird. |
| Match | ist ein Wettbewerb zwischen zwei oder mehreren Spielern. |
| Match Play | (engl.) siehe Lochspiel |
| Medal Play | Gängige englische Bezeichnung für Zählwettspiel. |
| Mentales Training | Die "innere" Vorbereitung auf das Golfspiel. |
| Mitbewerber | Mitspieler während eines Turniers / einer Runde. |
| Mittlere Eisen | als solche bezeichnet man i. d. R. die Eisen 5 - 7. |
| Mulligan | Ein Wiederholungsschlag nach einem nichtgerechneten (Fehl-)Schlag. Dies ist zwar in den Regeln nicht vorgesehen, wird aber in freundschaftlichen Spielrunden angewandt, seit dem dies ein Ire namens Ferguson O´Shaugnessy Mulligan als Erleichterung für den ersten Abschlag eines Freundschaftsspiels praktizierte. Manche Quellen nennen dafür auch einen Kanadier gleichen Namens. |
| Naturschutz | Ein bedeutender Faktor bei der Anlage eines Golfplatzes. Bestehende Anlagen sind wichtiger Bestandteil des Naturschutzes bzw. Pflege der Flora & Fauna. |
| Nearest to the Pin | (engl.) Häufig bei Klubturnieren auf einem bestimmten Par-3-Loch ausgeschriebener Sonderpreis, den derjenige Spieler erhält, dessen Abschlag am Nähesten beim Loch und damit beim Flaggenstock (eben "nearest to the pin") zum Liegen kommt. |
| Netto | Die Anzahl der auf der Runde insgesamt benötigten Schläge, abzüglich seiner jeweiligen (Spiel-) Vorgabe / Handicap des Spielers. Wurden zum Beispiel 95 Schläge benötigt und hat der Spieler Handicap 23, so beträgt das Nettoergebnis 72 (womit der Spieler beispielsweise auf einem Par-72-Platz netto, also seinem Handicap-Standard entsprechend, Par gespielt hat). |
| no Return | Der Spieler hat bei einem Turnier seine Scorekarte nach dem Spiel nicht abgegeben. Das Turnier wird für sein Handicap mit negativem Ergebnis berücksichtigt (Heraufsetzung des Stammvorgabe um 0,1 Punkte). |
| net score | Nettoergebnis = Bruttoergebnis abzüglich der Vorgabe. |
| 19. Loch | Es hat sich in Golferkreisen eingebürgert, die Bar des Clubhauses als Loch 19 zu bezeichnen. Hier sind die "ehrlichsten & erfolgreichsten" Tatsachenberichte zu hören, die ein Golfspieler auf seiner Runde erfahren hat |
| overlapping | ist der verbreitetere Griff als interlocking. Er ist stabil, aber nicht zu fest und vermittelt den richtigen Griffdruck. |
| overspin | ist der Vorwärtsdrall des Balles. |
| offen | Als offene Fußstellung (oder Standposition) bezeichnet man jene Ausrichtung des Körpers beim Ansprechen des Balles, bei der die zwischen den Schuhspitzen gedachte und in Richtung Ziel verlängerte Linie auf einen Punkt links vom Ziel weist. |
| Offset-Schläger | Bei dieser Schlägerart ist die Schlagfläche etwas hinter die Schaftachse versetzt. Die Hersteller geben an, dass dadurch ein Slice leichter verhindert wird. |
| out | Auch: front nine. Die ersten neun Löcher des Platzes (bei denen man vom Clubhaus wegspielt). |
| Offenes Turnier |
Auf Clubebene heißt "offen", dass an einem Turnier auch Mitglieder anderer Clubs teilnehmen können. International leistet sich jedes Land eine "Open" (also offene) Championchip, an der sowohl Professionals als auch Amateure teilnehmen können. |
| Öffentliche Plätze | Der berühmteste Golfplatz der Welt, der Old Course in St. Andrews, Schottland, ist ein öffentlicher Platz, er gehört der Stadt. In Deutschland gab es 1978 den ersten öffentlichen Platz (s. Lausward), also eine Anlage, auf der jeder spielen kann, der mit seinen Schlägern den Ball trifft, die Regeln und die Etikette kennt. Er muß nicht Mitglied in einem Club sein. |
| Open | (engl.; dt. offen) Offene Meisterschaften, an denen sowohl Amateure als auch Professionals teilnehmen können. |
| Order of Merit | (engl.) Rangliste der PGA European Tour nach gewonnenem Preisgeld. |
| out of bounds | Gängige (englische) Bezeichnung für das Aus. In der Regel durch weiße Pfähle oder einen Zaun gekennzeichnet und markiert die Golfplatzgrenze, die nicht überspielt werden darf. Ausgrenzen innerhalb des Golfplatzgeländes (dienen der Sicherheit anderer Spieler und Dritter) dürfen überspielt werden, der Ball darf jedoch im Aus nicht zum Liegen kommen. |
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| Par | Die Schlagvorgabe jeder Spielbahn und der gesamten Platzrunde. Der Begriff ist eine Abkürzung der Bezeichnung "Professional Average Result". Das Par ergibt sich aus der vermessenen Länge der jeweiligen Spielbahn sowie für den gesamten Platz aus der Summe der Spielbahnen. Diese Zahl legt fest, wie viele Schläge ein Scratch - Spieler benötigt, um den Ball vom Abschlag ins Loch zu bringen. Das Par ergibt sich aus der vermessenen Länge der Löcher:
Das Par ist die Basis für die Errechnung der Stableford - Punkte. | ||||||||||||
| PGA | Abkürzung für "Professional Golfers Association". Der Verband, in dem Golf-Berufsspieler (Tour-Pros und Golflehrer) zusammengeschlossen sind. | ||||||||||||
| Platzregeln | Auch: Local Rules. Sonderregeln, die aufgrund besonderer Umstände von einem Klub dauernd oder zeitweilig erlassen werden. Platzregeln müssen mit den grundsätzlichen Golfregeln übereinstimmen und dürfen Strafen, die nach den Golfregeln zu geben sind, nicht außer Kraft setzen. | ||||||||||||
| Platzreife | auch Platzerlaubnis genannt. Zum Schutz von Golfplatz und anderer Golfspieler muss ein Anfänger gewisse praktische und theoretische Spielkenntnisse erwerben. Die geschieht z.B. beim clubansässigen Trainer. Aus der Platzreife entwickelt sich die sog. Turnierreife ( = Vorgabe 45 ) und das Handicap ( ab Vorgabe 36 ) | ||||||||||||
| Play-off | Stechen (Entscheidungsspiel) bei einem Gleichstand nach einem Wettspiel. Siehe auch: Sudden Death. | ||||||||||||
| Plus-Vorgabe | Handicap-Vorgabe für Spitzenspieler, die den Platzstandard unterspielen können. Die Plus-Vorgabe wird zum erzielten Ergebnis hinzugerechnet. Die Handicap-Vorgaben für die anderen Spieler sind eigentlich "Minus"-Vorgaben (=weniger als Par), was häufig auch korrekt durch ein Minus vor der Vorgabezahl angegeben wird (z. B.: -18). | ||||||||||||
| Platz | siehe Course | ||||||||||||
| Platzwart | i. d. R. der Head-Greenkeeper oder eine vom Betreiber der Anlage bestimmte Person. | ||||||||||||
| Persimmon | ist ein Edelholz, das besonders gut geeignet ist, um daraus die Hölzer herzustellen. Da Holz allgemein sehr empfindlich auf Feuchtigkeit reagiert, werden für die Herstellung der Hölzer alternative Materialien wie z.B. Metall verwendet. | ||||||||||||
| Pin | Englische Bezeichnung für den Flaggenstock (die Fahne), der das Loch auf dem Grün kennzeichnet. | ||||||||||||
| Pitching Range | Übungsbereich, auf dem das Pitchen und Bunkerschläge geübt werden können. | ||||||||||||
| Pitch & Putt Platz | Kurzplatz, auf welchem im kurzen Spiel das Grün angespielt und danach geputtet wird. | ||||||||||||
| Pitch / pitchen | ist ein kurzer hoher Schlag mit einem Wedge oder Eisen 9, um ein Hindernis zu überwinden. Annäherungsschlag aufs Grün mit mehr oder weniger viel Backspin. | ||||||||||||
| Pitching Wedge | Ein Wedge mit 54° oder 56° Loft | ||||||||||||
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Pitchgabel |
ist das Gerät, das dazu dient, die Pitchmarken auf dem Grün auszubessern. | ||||||||||||
| Pitchmarke | Vertiefung, die der Ball auf dem Grün hinterlässt, wenn er nach einem hohen Schlag auftrifft. Laut Etikette müssen die Spieler ihre Pitchmarken (mit der dafür vorgesehenen Pitchgabel) ausbessern. | ||||||||||||
| Platzerlaubnis / PE | ist die grundsätzliche Voraussetzung zum selbständigen Spiel auf dem Golfplatz (Clubvorgabe 54). Die PE wird durch eine Prüfung erworben. | ||||||||||||
| Playing Pro Berufsspieler | bezeichnet man als Playing Pro oder Tour Pro, einen Golflehrer als Teaching Pro. | ||||||||||||
| Pro | Kurzbezeichnung für einen Golf-Pro(fessional): Golflehrer, Professional, der üblicherweise Vorgabe Null spielt. Einem Professional gestattet der Platz keine Vorgabe. Weltklassespieler müssen grundsätzlich unter Par spielen, um Turniere zu gewinnen. | ||||||||||||
| Pro AM | Form eines Wettspiels, bei dem Amateure mit einem Pro ein Team bilden. |
| Probeschwung |
Vorbereitung zum Schlag. |
| Proette | (engl.) Das weibliche Gegenstück zum Pro |
| Proshop | (engl.) Vom Golflehrer geführter Laden, in dem alles Notwendige für das Spiel verkauft wird. |
| Provisorischer Ball | Wenn man sich nicht sicher ist, ob der Ball ins Aus geflogen ist oder ob man ihn im Rough oder Wald wiederfindet, spielt man einen provisorischen Ball, um nicht wieder zum Ausgangspunkt des letzten Schlages zurückgehen zu müssen und damit das Spiel unnötig zu verzögern. Wird der erste Ball gefunden und er ist nicht im Aus, spielt man diesen weiter und hebt den provisorisch gespielten auf. |
| Public Course | Öffentlicher Golfplatz, auf dem jeder - auch ohne Klubzugehörigkeit - gegen Greenfee spielen kann. |
| Pull Ball | mit gerader Flugbahn, der links vom Ziel landet |
| Push Ball | mit gerader Flugbahn, der rechts vom Ziel landet |
| Putt | (engl.) Schlag mit dem Putter, zumeist auf dem Grün. Der Ball fliegt dabei nicht, sondern rollt. |
| Putter | (engl.) Schläger mit senkrechter Schlagfläche, der ausschließlich zum Putten verwendet wird. |
| Puttlinie | Die gedachte Linie zwischen Ball und Loch, die nicht immer gerade sein muss. Die Fairness im Golf verlangt, dass man die Puttlinie der Mitspieler nicht betritt. |
| Putting Green | ist ein Übungsgrün mit mehreren Löchern und dient zum Training des Puttens. |
| Putting Range | Umgangssprachlich auch: Putting Grün. Bezeichnung für das mit mehreren Löchern versehene Übungsgrün auf dem das Putten geübt wird. |
| Quail Schlag | Ball fliegt nicht höher als ein Meter über dem Boden. |
| Rabbit | Bezeichnung für einen Golfanfänger, der die Spielbahnen wie ein Hase im Zickzackkurs bewältigt. |
| Rangefee | Gebühr, die man als Gast in einem Golfklub nur für die Benutzung der Driving Range und der anderen Übungsanlagen zu bezahlen hat (sofern man nicht ohnedies Greenfee bezahlt, um auch eine Platzrunde zu spielen). |
| Rough | heißen die ungemähten und natürlich wachsenden Flächen rund um das Fairway. Häufig ist dort hohes und dichtes Gras zu finden, das die Schläge erschwert. |
| R&A | Royal & Ancient Golf Club of St. Andrews in Schottland / Grossbritanien. Verantwortlich für die Festlegung der Golfregeln mit USGA. |
| Ryder Cup | Ein vom Briten Samuel Ryder gegründetes Mannschaftsspiel der Professionals, das heute zum Prestigeduell der besten Golfer der USA und Europas geworden ist. Der Ryder Cup findet alle zwei Jahre statt. |
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| Sand Wedge | Schläger zum Herausspielen aus Bunker und sandigen Lagen. |
| Schaft | ist das Verbindungsstück zwischen Schlägerkopf und Griff (aus Metall oder Graphit). |
| Schlägerblatt | Die Schlagfläche am Schlägerkopf der Eisen. |
| Schläger | Offiziell dürfen 14 Schläger incl. Putter pro Runde mitgeführt werden. Sie sind nummeriert, haben unterschiedliche Schlagflächenwinkel und sind dadurch für versch. Weiten und Höhe geeignet. Besteht aus: Schaft = Schlägerteil zwischen Griff und Schlägerkopf, SOHLE = untere Kante des Schlägerkopfes |
| Schlägerhaube | Die Schlägerhaube soll die Hölzer vor dem Aneinanderschlagen in der Golftasche und so vor Beschädigungen sowie vor Wettereinflüssen schützen. |
| Score | Die Gesamtzahl aller Schläge über 18 Löcher, die erspielt wurden und in die Scorekarte (Zählkarte) eingetragen wird. |
| Scorekarte | Die Zählkarte, auf dem die Ergebnisse der einzelnen Löcher notiert werden. Bei Wettspielen wird die Scorekarte von einem Mitspieler geführt. |
| Scratch Player | Ein Spieler mit Spielvorgabe 0. |
| Semi-Rough | Halbhohes Rough, wo das Gras nicht so kurz geschnitten ist wie auf dem Fairway. |
| Shank / Toeing / Toppen | sind die Bezeichnungen für schlechte Schläge. |
| Shield Bag Tag | ist die Bezeichnung für die Schilderanhänger an den Golftaschen. |
| Shot | ist der Schlag. |
| Single-Handicapper | ist die Bezeichnung dafür, wenn der Ball im Flug nach rechts kurvt. |
| Slice | Ein Schlag, bei dem die Flugbahn des Balles in einer Kurve nach rechts verläuft. Bei einem Linkshänder verläuft die Flugbahn in einer Kurve nach links. |
| Slope | Bewertungszahl aus dem Bereich des Courseratings. |
| Spielbahn | Ein Golfplatz mit internationalem Standard hat 18 Löcher, kleine Golfclubs beginnen aber auch eine Anlage mit nur neun Löchern. Spielbahnen können zwischen rund 100 und 500 Meter lang sein. |
| Spielvorgabe(HCP) | ist die auf- oder abgerundete Stammvorgabe. Sie wird mit Wirkung von dem Tage, an dem die Erreichung einer entsprechenden Stammvorgabe zur Kenntnis des Heimatvereins gelangt herabgesetzt. Bis zur Saison 2000 wurden Heraufsetzungen der Spielvorgabe jedoch nur am letzten Freitag des Monats vorgenommen. Ab 2001 sind diese nach einem Wettspiel sofort zu vollziehen. |
| Spin | Als Spin bezeichnet man den Seitendrall des Balles. |
| Socket | Fehlschlag, bei dem die Schlägerferse den Ball so trifft, dass dieser in scharfem Winkel nach rechts wegfliegt (bei Rechtshändern). |
| Spin | Die dem Ball beim Schlag mitgegebene Drehung um seine Achse (auch: Drall oder Effet). |
| Square | Die beim Einnehmen der Ansprechposition zwischen den Schuhspitzen gedachte Linie verläuft parallel zur angestrebten Fluglinie des Balles. |
| SSS | Abkürzung für "Standard Scratch Score". Dieser bezeichnet das Ergebnis, das ein Spieler mit Vorgabe 0 auf einem Platz erzielen soll. Der Platzstandard ergibt sich vor allem aus der Platzlänge, wird vom zuständigen Verband festgesetzt und ist die entscheidende Messgröße für die Ergebnisse der Spieler. Ab 2001 abgelöst von den Werten CR und Slope. |
| Stableford | Wettspielart nach Punkten. Wenn im Spiel kein Punkt mehr erreicht werden kann, Ball aufnehmen - Spiel nicht verzögern. |
| Stammvorgabe | ist die auf Kommastelle berechnete Dezimal - Vorgabe. Sie wird sofort herauf- oder herabgesetzt. |
| Standard | ist die Runde, in der ein Scratch - Spieler einen Platz von den offiziell vermessenen Abschlägen und in Sommerkondition spielen soll. Bei 9-Loch-Plätzen bezieht sich dies auf zwei Runden. Basis-Standard: Die Basis des Standards ist in der Länge des Platzes angegeben. |
| Strafschlag | wird dem Spieler oder der Partei bei Vergehen gegen bestimmte Regeln zu seiner/ihrer Schlagzahl hinzugerechnet. |
| Strokeplay | (engl.) Zählspiel |
| Sudden Death | Bei Gleichstand in einem Wettspiel werden zusätzliche Löcher gespielt. Wer (bei zwei Spielern) als erster das bessere Score auf einem Loch gegenüber seinem Mitbewerber erzielt, hat gewonnen. Sind mehrere Spieler beteiligt, scheidet pro Zusatzloch jeweils der schlechteste aus. Siehe auch: Play-off. |
| Surlyn | Kunststoff, der häufig für die Herstellung von Ballschalen verwendet wird, weil er strapazierfähiger als Naturkautschuk ist. |
| Sweet Spot | Der ideale Auftreffpunkt am Schlägerblatt, der die maximale Übertragung der Schlagkraft gewährleistet. Ist auch der Punkt, an dem sich der Schläger am wenigsten verkantet. |
| Tee | 1. Abschlag oder Abschlagplatz am Beginn der Spielbahn. 2. Kleines Holz- oder Plastikstäbchen zum Auflegen des Balles beim ersten Abschlag an einem Loch |
| Tee-prize | Willkommensgeschenk vor dem ersten Abschlag. |
| Tierspur | ist jeder Haufen oder Gang, der durch ein erdgrabendes Tier verursacht wurde. |
| Tiger Line | Extrem weiter und riskanter Schlag in direkter Linie - meist bei einem Dogleg - wo andere Spieler den sicheren, aber längeren Weg am Fairway vorziehen. Der Begriff hat nichts mit Tiger Woods zu tun, sondern ist älteren Ursprungs. |
| Toppen | Der Ball wird beim Schlag zu weit oben getroffen; ein "getoppter" Ball erreicht nicht die dem verwendeten Schläger entsprechende Flughöhe. |
| Topspin | Als Topspin bezeichnet man den Vorwärtsdrall des Balles. |
| Torsion | Damit ist die seitliche Verwindung des Schaftes während des Treffmomentes gemeint. Durch die Verwendung moderner Materialien wird die Verwindung schon wesentlich verringert. |
| Tot | Ein Ball liegt "tot" an der Fahne, wenn er so nahe zum Loch gespielt wurde, dass er normalerweise mit dem nächsten Schlag auf jeden Fall eingelocht wird. |
| Triple Bogey | Ein Ergebnis, bei dem ein Loch mit drei Schlägen über Par gespielt wurde. |
| Trolley | Caddiewagen - Das mit Rädern versehene Gestell, auf dem das Golfbag über den Platz gezogen wird. |
| Underclub | Im Gegensatz zum Overclub beruht ein Underclub auf einer falschen Schlägerwahl, die ein Nichterreichen des Ziels, trotz optimalen Schlages, zur Folge hat. |
| Unspielbar | Für unspielbar darf man laut Regeln jeden Ball zu jeder Zeit erklären (Ausnahme: Ball in Wasserhindernissen). Das hat zur Folge, dass der Spieler, der seinen Ball für unspielbar erklärt, einen Strafschlag erhält und - Möglichkeit a - Den Ball innerhalb von zwei Schlägerlängen nicht näher zur Fahne droppen (wird der Ball im Bunker gedroppt muss er dort auch zur Ruhe kommen) darf. Möglichkeit b: Der Spieler kann den Schlag auch von der Stelle aus wiederholen, von der aus er den Ball zuletzt geschlagen hat. Möglichkeit c: Es ist auch erlaubt, den Ball auf einem beliebigen Punkt auf der gedachten Linie zu droppen, die von der Fahne aus über den für unspielbar erklärten Ball verläuft. Dabei muss allerdings beachtet werden, dass dieser Punkt stets hinter der Stelle liegen muss, wo der Ball für unspielbar erklärte Ball lag. |
| Up | (engl.; dt. auf / über) Die Anzahl der Löcher, die ein Spieler vor seinem Gegner liegt. |
| Unterspielung | Besser spielen als die Vorgabe. |
| Vorcaddie | (dt.; engl. FORE!Caddie) Person, die eingesetzt wird, um die Landung der Bälle an schlecht einsehbaren Stellen zu überwachen. Dadurch soll ein reibungsloser Spielfluss ermöglicht werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Vorgabe | (engl. Handicap) Die (Spiel-) Vorgabe soll es einem Spieler ermöglichen, bei normalen Sommerbedingungen von den Standardschlägen ein Nettoergebnis zu erzielen, das dem Standard des Platzes entspricht. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Vorgaben-änderung | ergibt sich aus der Über- oder Unterspielung der Spielvorgabe in vorgabewirksamen Turnieren. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Vorgabeklassen | Eine Klassifizierung der Spieler unter Berücksichtigung des jeweiligen Handicaps / Stammvorgabe. Liegen die zu wertenden Netto-Stableford-Punkte im Bereich der Pufferzone, erfolgt keine Veränderung der Stammvorgabe des Spielers.
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| Vorgrün | Das Vorgrün ist diejenige Rasenfläche, die direkt an das Grün anschließt. Das Vorgrün unterscheidet sich vom Grün (siehe dort) in der Graslänge: Sie ist ein wenig länger. Allerdings ist sie deutlich kürzer als die Graslänge des Fairways. Puttet ein Spieler vom Vorgrün aus, so darf die Fahne auf Wunsch des Spielers im Loch bleiben (was eventuell einige Vorteile haben kann). Befindet sich der Ball allerdings bereits auf dem Grün, so würde es zu einem Strafschlag führen, sollte ein Spieler den Ball einlochen, wenn die Fahne noch im Loch steckt. |
| Wettspiel | Es gibt verschiedene Wettspielformen und Arten, wie etwa Zählspiel, Lochspiel, Stableford - Punktewertung, Klassischer Vierer mit Auswahldrive, Champion-Vierer, Vierball-Bestball oder Louisiana. |
| Waggle | (engl; dt. Wackeln) Das Ansetzen und Einpendeln des Schlägers beim Ansprechen zur Lockerung der Muskulatur oder als Ritual, um einen leichteren und besseren Durchschwung zu erreichen. |
| Wasserhindernis | Jede Form von Wasser, ob stehend oder fließend. Bälle im Wasserhindernis dürfen aus diesem direkt und ohne Strafschlag geschlagen werden. Wenn dies nicht möglich ist, können sie unter Berücksichtigung eines Strafschlages, neben dem Hindernis gedroppt werden. Wasserhindernisse, die vor dem Loch liegen, sind mit gelben Pfählen gekennzeichnet. Wasserhindernisse, die neben dem Loch liegen sind mit roten Pfählen gekennzeichnet. |
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Wedge |
Das Wedge ist derjenige Schläger, der für Annäherungsschläge (ca. 0 bis 100 Meter Entfernung zum Grün) benutzt wird. Das Wedge hat einen starken Loft und ist verhältnismäßig kurz. Schläge mit dem Wedge fliegen aufgrund des starken Loftes üblicherweise sehr hoch und mit viel Backspin (siehe dort), was dazu führt, dass der Ball nach der Landung nur eine kleine Strecke rollt oder teilweise sogar zurückspringt bevor er liegen bleibt. |
| Wintergrün | Im Winter darf das eigentliche Grün (siehe dort) nicht bespielt oder betreten werden, da es sich erholen soll und geschont werden muss. Damit im Winter dennoch gespielt werden kann (wenn kein Schnee liegt), werden die Wintergrüns angelegt. Wintergrüns sind kurzgemähte Flächen mit Loch (siehe dort) und Fahne, die kurz vor den eigentlichen Grüns auf den eigentlichen Fairways (siehe dort) angelegt werden. |
| Wedge | Schläger (mit dem größten Loft) für die kürzeren Annäherungsschläge zum Loch, zum Spielen aus ungünstigen Lagen und aus dem Bunker. |
| Winterregeln | Diese gelten vor allem in Mittel- und Nordeuropa zumeist von Oktober bis April, aber auch in anderen Regionen und zu anderen Jahreszeiten, wenn besonders ungünstige Platzverhältnisse kein normales Spiel zulassen. Bei Winterregeln darf der Ball vor seiner Lage (auf eine nahe bessere Stelle des Platzes) "bessergelegt" oder manchmal auch auf dem Fairway aufgeteet werden. |
| X-Bälle | Bälle, die die jeweiligen Qualitätsansprüche nicht erfüllen, von Firmen aber dennoch billig auf den Markt gebracht werden. Sie sind gekennzeichnet durch überdrucken des jeweiligen Firmennamens mit "XXXXX". Sie sind nicht für Wettspiele zugelassen. |
| X-Out Bälle | Golfball - i. d. R. 2. Wahl mit kleinen "Schönheitsfehlern". |
| Yardage Book | Das Notizbuch des Spielers, bzw. des Caddies, in dem Besonderheiten des Platzes, sowie Schlagweiten, etc. notiert werden. Siehe auch Birdiebuch. |
| Yips Yips | ist die Bezeichnung für eine wohl psychisch bedingte Golfer-Krankheit, die zu extremen Zittern beim Putten führt. Bernhard Langer litt zum Beispiel als einer der bekanntesten Betroffenen einige Zeit unter Yips, konnte diese innere Sperre glücklicher Weise jedoch überwinden. |
| Zählspiel | Wettspielart, bei der derjenige Sieger ist, der von allen Teilnehmern die wenigsten Schläge für die Runde (oder Runden) gebraucht hat (Strafschläge werden auch gezählt!).Die Schläge werden dann nach Beenden des Spiels addiert ( Bruttoergebnis ). |
| Zähler | (dt.; engl. Scorer) Person, die von der Spielleitung zum Aufschreiben der Schlaganzahl eines Mitspielers bestimmt wird. Der Zähler kann dabei auch Mitbewerber sein. |
| Zusatzwetten | Zusatzwetten ermöglichen das Einbeziehen zusätzlicher Wetten und Spielformen zum Ausspielen zusätzlicher Punkte. Die bekanntesten Zusatzwetten sind "Nearest to the pin" oder "Longest Drive". |